Gruppe „Internationale Studierende“

In der Regel machen die internationalen Studierenden ein Fünftel bis ein Viertel aller Studierenden an der Theologischen Hochschule aus. Die Aktivitäten der Studierendengruppe „Internationale Studierende an der Theologischen Hochschule Reutlingen" (ISTHR) werden von Prof. Dr. Stephan von Twardowski begleitet.

In jüngerer Zeit waren Studierende aus folgenden Ländern vertreten: Argentinien, Australien, Äthiopien, Brasilien, Ghana, Österreich, der Schweiz, Estland, Südkorea, den USA, den Philippinen und Vietnam.

Ziele der Gruppe ISTHR

  • die gegenseitige Unterstützung internationaler Studierender an der Hochschule
  • die Förderung des internationalen Profils der Hochschule
  • die praktische Einübung interkultureller Kommunikation

Aktivitäten von ISTHR

  • etwa vierzehntägliche Treffen für gemeinsamen Austausch über kulturelle, studientechnische und theologische Fragen
  • sprachliche Unterstützung durch Mitstudierende
  • gelegentliche gemeinsame Mahlzeiten
  • ein internationales Fest im Sommersemester
  • ein Kulturausflug zu einer Stätte deutscher Kultur im Wintersemester

Check-Liste für Studierende aus dem Ausland

Internationales Fest 2025 - Unterwegs im Süden Afrikas

Unter dem Thema „Unterwegs im Süden Afrikas“ fand das Internationale Fest 2025 an der Theologischen Hochschule Reutlingen statt. Im Mittelpunkt des Abends standen die Erfahrungsberichte von Janik Buser und Klara Diesler, die von ihren Aufenthalten im südlichen Afrika erzählten.

Den Beginn machte Janik Buser, Masterstudent der Theologie, mit einem Bericht über seinen Aufenthalt in Lesotho. Dort war er im Kinderheim „Beautiful Gate“ tätig. Er erzählte von seinen Aufgaben vor Ort sowie von den Erfahrungen und Eindrücken, die ihn während dieser Zeit besonders geprägt haben.

Anschließend berichtete Klara Diesler, Bachelorstudentin der Theologie, von ihrem Auslandssemester in Pietermaritzburg am Seth Mokitimi Methodist Seminary in Südafrika. Auch sie gab persönliche Einblicke in ihren Studienalltag und das Leben vor Ort.

Beide Vorträge machten deutlich, dass ein Auslandsaufenthalt viele bereichernde, aber auch herausfordernde Seiten hat. Die Berichte waren sehr eindrücklich und konnten andere Studierende dazu ermutigen, selbst über ein Auslandssemester oder einen Einsatz nachzudenken.

Passend zum Thema des Abends wurden Speisen aus dem südlichen Afrika angeboten. Serviert wurden Chakalaka, ein leicht scharfer Gemüseeintopf, zusammen mit Pap, einem milden Maisbrei, sowie Samosas mit würziger Gemüsefüllung und Mango-Dip. Zum Abschluss gab es Malva Pudding, einen warmen Biskuitpudding mit Vanilleeis.

Den Abschluss des Festes bildete die Verleihung des DAAD-Preises 2025, der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst ausgeschrieben wird. Der Preis ging an Rima Rammah, duale Studentin der Sozialen Arbeit und Diakonie im 3. Semester. Sie wurde für ihre herausragenden Studienleistungen sowie für ihr außergewöhnliches gesellschaftliches und interkulturelles Engagement ausgezeichnet, mit dem sie sich in besonderer Weise für ein respektvolles und vielfältiges Miteinander einsetzt.

Das Internationale Fest 2025 war ein gelungener Abend, der durch persönliche Geschichten, gemeinsames Essen und Austausch zeigte, wie wertvoll internationale Begegnungen für das Hochschulleben sind.

Johanna Grosch
Studentin der Sozialen Arbeit und Diakonie an der THR