Studierende in den USA während des Auslandsstudiums

Stimmen von Studierenden

Portrait Michael Künzler

Wissen, weiterdenken, wagen, wachsen.

Das Studieren an der THR ist bunt und besteht nicht nur aus "gelehrt" werden und Monologen von den Dozierenden, sondern auch viel aus Diskussion und Austausch. Dadurch wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern es wird auch viel Wert darauf gelegt, dass man selbst weiterdenkt und sich mit Gelerntem auseinandersetzt.

Jana Göhler, Bachelorstudentin Theologie

 

Portrait Sarah Bach

Horizonterweiterung im Auslandsstudium

»Nach knapp drei Monaten an der Drew University in Madison/New Jersey konnte ich schon sicher sagen, dass sich ein solcher Austausch auf jeden Fall lohnt. Ich studierte mit Menschen mit verschiedenen Hautfarben, Herkünften, sexuellen Ausrichtungen, Einkommensklassen, Religionen und Meinungen. Das ist unglaublich bereichernd! Und ich kann es allen empfehlen, die Folgendes einbringen können: Zeit, um sein Studium zu verlängern, die Bereitschaft eine fremde Sprache zu lernen und der Wille, sich mit neuen Themen und Meinungen auseinanderzusetzen.«

Sarah Bach, Masterabsolventin Theologie, studierte 2017 an der Drew University

Portrait Michael Künzler

Dozierende leben und teilen ihren Glauben

»Sehr bereichernd waren für mich die Gespräche mit den Dozierenden, die den Glauben leben, ohne dass das mit ihrem wissenschaftlichen Arbeiten in Konflikt gerät. Im Gegenteil, es tat mir gut zu sehen, dass die Studieninhalte auch etwas mit dem Leben zu tun haben. An der THR teilen die Dozierenden den persönlichen Glauben in den Vorlesungen und Seminaren. Und auch mit den Studierenden kam ich leichter über den Glauben ins Gespräch, da eine persönlichere Atmosphäre herrscht.«

Michael Künzler, Masterabsolvent Theologie

Weiterbildungs-Studium

»Ich bin Pfarrer in der Schweiz und habe ein Semester zur Weiterbildung an der THR studiert. Die Professoren haben in mir die Freude des Lesens und Erforschens der biblischen Schriften entfacht. Während zu meiner Zeit des Studiums eher das Auseinandernehmen der Texte hoch im Kurs war, staunte ich über die Dynamik, die entsteht, wenn man die Texte im Zusammenhang und eingebettet in der hebräischen Gedankenwelt interpretiert.
Bei meinen Recherchen bin ich beispielsweise auf einen sehr inspirierenden Diskurs über die paulinischen Schriften gestoßen, im angelsächsischen Bereich „fresh perspective“ genannt. Hier wird versucht, Paulus konsequent aus der Optik der jüdischen Weltsicht des ersten Jahrhunderts zu lesen. Es werden dadurch lieb gewonnene Prioritäten verschoben: Der Römerbrief, bei uns der Inbegriff für die "Rechtfertigung aus Glauben“, offenbart plötzlich einen anderen Schwerpunkt, nämlich „Teilhabe“ (am Werk Gottes, dem neuen Volk Gottes, an der erneuerten Welt). Dieser Diskurs ist in der Schweiz oder in Deutschland kaum angekommen. Es bleibt spannend.«

Thomas Matter, Pfarrer (EMK Schweiz)