Die THR beruft Stephan von Twardowski

auf den Lehrstuhl für Systematische Theologie

Stephan von Twardowski wurde von den Gremien der Theologischen Hochschule Reutlingen (THR) auf den Lehrstuhl für Systematische Theologie berufen. Die Systematische Theologie umfasst die Bereiche Dogmatik und Ethik, die in der Lehre in ihrer gesamten Breite zu vertreten sind. Einen besonderen Schwerpunkt darin bildet die methodistische Theologie. Stephan von Twardowski tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Michael Nausner an, der in der Forschungsgruppe für Theologie und Gesellschaft an der Church of Sweden Research Unit in Uppsala tätig sein wird.

Stephan von Twardowski ist ordinierter Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche. Derzeit ist er Leitender Pastor des Bezirks Braunschweig/Clausthal-Zellerfeld und Referent für die Arbeit mit Jugendlichen in der Norddeutschen Jährlichen Konferenz.

Studiert hat er von 1998 bis 2006 an den Universitäten Hamburg, Heidelberg, São Paulo (Brasilien) und an der Theologischen Hochschule Reutlingen. Das Studium der Evangelischen Theologie hat er mit der Diplomprüfung abgeschlossen, daneben ein Studium der Erziehungswissenschaft mit dem Titel Magister Artium.

Von 2006 bis 2010 war von Twardowski wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen, die dem Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg angeschlossen ist.

Seine Dissertation "Der Friede Christi und die eine Kirche. Zur ekklesiologischen Grundlegung der ökumenischen Friedensethik Dietrich Bonhoeffers" steht vor dem Abschluss.

Die Berufungskommission der Theologischen Hochschule Reutlingen hat in den vergangenen Monaten etwa 25 Bewerbungen gesichtet, die von außergewöhnlichen Qualifikationen zeugten und damit auch die Attraktivität der Stelle an der Theologischen Hochschule Reutlingen deutlich machten. Der Senat und der Hochschulrat bestätigten die einstimmige Entscheidung der Berufungskommission und Rektor Prof. Dr. Roland Gebauer sprach die Berufung zum April 2018 aus.

Stephan von Twardowski hat die Berufung mit Dankbarkeit und Respekt angenommen und blickt voller Vorfreude auf das Frühjahr 2018.

Portrait Stephan von Twardowski
Stephan von Twardowski