01.04.2019

Heute Premiere

Hebräischtexte als Oratorium

Professor für Biblische Sprachen lässt sich etwas Besonderes einfallen

Um seine Studierenden zu begeistern, hat der begnadete Organist und Pianist Christof Voigt die Hebräischtexte der gesamten ersten Vorlesung des neuen Semesters als Oratorium vertont. Der Professor für Biblische Sprachen und Philosophie wird die Handlung der alttestamentlichen Texte als erzählend-dramatische Komposition selbst darbieten.

Damit werden die Studierenden Zeug*innen einer Premiere. Sie dürfen sich von dem Klang und Ausdruck der Aufführung mitreißen lassen.

Als absoluten Höhenpunkt des Nachmittags wird Prof. Voigt dann in seiner anschließenden Philosophie-Vorlesung, die im Sommersemester mit „Wunder des Verstehens“ überschrieben ist, nicht nur auf die Übersetzung der Texte eingehen, sondern sie als Produkte der Kultur betrachten und sämtliche Unterstellungen von Sinn zum Gegenstand des Verstehenwollens machen. Ein Erlebnis „außer-ordentlichen“ Phänomenalismus´ ist sicher.

Prof. Christof Voigt

19.03.2019

Jörg Barthel zur Delegiertenversammlung der ACK-Südwest eingeladen

Das Leitungsgremium der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Rheinland-Pfalz und im Saarland traf sich am 21. und 22. März 2019 in Neustadt an der Weinstraße zu ihrer Frühjahrssitzung.

Dazu eingeladen war Prof. Dr. Jörg Barthel, der zum Thema „Schöpfung“, dem Schwerpunkt der diesjährigen Tagung, den ersten Impulsvortrag halten wird. Nach seinem Vortrag „Der Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung im Alten Testament“ folgte ein Austausch im Plenum.

Im Anschluss wurde der zweite Impulsvortrag mit dem Titel „erdverbunden“ von Klaus Heidel gehalten. Er gehört der „Werkstatt Ökonomie“ an, die mit ihren Studien und Beratungsangeboten zur Durchsetzung der sozialen und wirtschaftlichen Menschenrechte beitragen will.

Prof. Dr. Jörg Bartel

14.03.2019

Neue Perspektiven auf die Taufe

Begegnung und Erfahrungsaustausch von VEF und EKD, 06.-07. März 2019

Zum ersten Mal in der Zusammenarbeit der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) fand  ein Austausch über das Taufverständnis der verschiedenen Kirchen statt. Dabei lag der Blick besonders auf der Frage, inwieweit ein nicht exklusives Verständnis der eigenen Taufpraxis möglich ist.

Die 40 Teilnehmenden wurden dazu von Rektor Prof. Dr. Roland Gebauer Anfang März an der Theologischen Hochschule Reutlingen begrüßt. Mit mehreren Impulsreferaten und anschließenden Diskussionsrunden wurde versucht, neue Zugänge zur Taufe und dadurch auch neue Zugänge zu einander zu erschließen.

Die Teilnehmenden bewertetet den Austausch als sehr bereichernd und wertschätzend. Tagungen zu weiteren zentralen Themen sind in der Zukunft geplant.

Teilnehmende des Erfahrungsaustausch von VEF und EKD zum Thema Taufe

12.03.2019

Homosexualität

Der Dialog ist uns wichtig

Gestern, am 11. März, fand um 19.30 Uhr ein weiterer Austausch zum Thema Homosexualität statt, diesmal veranstaltet von der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Ulm.

Dr. Jörg Barthel und Dr. Roland Gebauer, Professoren der Theologischen Hochschule Reutlingen (THR), waren eingeladen, ihre unterschiedlichen Sichten basierend auf der Bibel in einem Themenabend darzustellen.

Dieser Austausch liegt der THR am Herzen. Sie möchte ihren Beitrag dazu leisten, dass Mensch

Symbolbild: Dialog am runden Tisch

26.02.2019

NEXT: Ein Rückblick auf den "Berufungskongress" der Evangelisch-methodistischen Kirche

Was fange ich mit dem Glauben im Leben an?

Vom 8.-10.2.2019 trafen sich in Stuttgart junge Menschen aus Deutschland und der Schweiz, um sich unter der Fragestellung "Was fange ich mit dem Glauben im Leben an?" auszutauschen und neue Impulse zu bekommen.

Spannend wird es, wenn die beruflichen Aussichten offen sind und der Glauben eine wichtige Rolle im Job spielen soll. In welchem Job geht das? Wie kann ich mein Christsein im Beruf, in der Ausbildung, im Studium leben? Wie bekommt der Glaube Hand und Fuß - auch im Alltag? Gibt es Berufung und wenn ja, trägt sie durch den beruflichen Entscheidungsfindungsprozess?
Beim NEXT-Kongress ging es genau darum.

Am Samstagnachmittag gab es einige Beispiele, wie junge Menschen ihr Christsein leben können, die am Anfang der Berufsbildung stehen. Hier einige davon:

  • In den Freiwilligendienst der Weltmission: Birgit Braeske von der Weltmission gab Einblicke in das "weltwärts!" Programm - ein Jahr im Ausland, Gott immer dabei, in der Hinwendung zu anderen Menschen in Projekten in Afrika oder Südamerika, meistens im Bereich Erziehung und Soziale Arbeit.
  • Als Pastor: Daniel Schopf berichtete von seinem Dienst als Pastor, an dem er am meisten die Freiheit schätzt, die dieser Beruf bietet. Und immer wieder neue Begegnungen mit Menschen, mit denen er das Leben teilt, sie ein kurzes oder auch längeres Stück begleitet.
  • Im Theologie-Studium: Katrin Schinkel berichtete vom Studium an der Theologischen Hochschule Reutlingen, von den vielfältigen Möglichkeiten, sich der eigenen Berufung zu vergewissern - oder auch sie erst zu entdecken. Das Studium ist für alle offen, nicht nur für die, die unbedingt Pastor*in der EmK werden wollen. Die theologische Ausbildung bietet neben der Theorie einige praktische Anteile, etwa das Sozial- oder das Gemeindepraktikum.
  • In der Arbeit als Jugendreferent: Tobias Zucker berichtete von seiner Stelle auf dem EmK Bezirk Mössingen. Er schätzt die enge Verbindung zwischen Gemeindepädagogik und sozialer Arbeit.Was ihn besonders fasziniert, ist die immerwährende Aufgabe, die zuweilen etwas altbackene Theologensprache in die Sprache der Kinder und Jugendlichen von heute zu übersetzen, eine wichtige Aufgabe für alle Beteiligten, die immer wieder auch den eigenen Glauben auf den Prüfstand stellt. 

Berufung, die Spaß macht, das ist ein Geschenk.

Eine Antwort auf die Frage zur Berufung war übrigens: Die Berufung drängt sich nicht 24 Stunden und 7 Tage die Woche auf, sie lässt sich aber im hörenden Gebet immer wieder erfragen, und es ist ein angenehmes Gefühl, sich mit ihr zu treffen unter der Fragestellung, "Herr, was willst du, das ich tun soll?".

Katrin Schinkel

NEXT: Der "Berufungskongress" der EmK

12.02.2019

Den Suchraum erweitern – Impulse zur Kirchenreform aus den Niederlanden.

Beitrag in der Online-Zeitschrift „futur2“ von Prof. Achim Härtner

Wer sich mit der Frage nach neuen Ausdrucksformen von Kirche in unserer Zeit befasst, wird den Blick über den eigenen kirchlichen Tellerrand hinaus weiten müssen.

Die „Pionierorte“ in den Niederlanden sind hierzulande weit weniger bekannt als die „Fresh Expressions of Church“ in Großbritannien.

Achim Härtner, Professor für Praktische Theologie, stellt diese in seinem Artikel in der Online-Zeitschrift „futur2“ vor und fragt nach Lernimpulsen für die Kirchen in Deutschland.

 

Prof. Achim Härtner beschreibt in seinem Artikel die holländischen „Pionierorte“

23.01.2019

Netzwerk-Treffen methodistischer theologischer Ausbildungsstätten aus Nordeuropa und Eurasien

Vertreter*innen methodistischer theologischer Ausbildungsstätten der Zentralkonferenz Nordeuropa und Eurasien trafen sich vergangene Woche in Tallinn, Estland. Sie tauschten sich über die spezifische Situation und engere Zusammenarbeit innerhalb Europas aus. Außerdem besprachen sie Fragen der Kooperation mit der weltweiten Behörde für höhere Bildung und Predigtamt (Global Board of Higher Education and Ministry – GBHEM).

GBHEM mit Sitz in Nashville/USA hat die Arbeit seit einigen Jahren dezentralisiert. Es wurden zentrale Ausbildungsstätten auf den Kontinenten als Kooperationspartner aufgebaut. Für Europa ist ein solches Koordinations-Zentrum die Theologische Hochschule Reutlingen (THR); sie fungiert als sogenanntes „Lead Hub“ - Regional Hub for Leadership, Education and Development.

Prof. Dr. Ulrike Schuler nahm als Beauftragte der THR an den Sondierungsgesprächen in Tallinn teil. Dort wurde diskutiert, ob es in Europa sinnvoll erscheint, ein weiteres Zentrum einzurichten, das stärker regionale und kulturell bedingte Fragen aufgreift. Auf der anderen Seite könnte das vorhandene europäische methodistische Netzwerk mit der bereits bestehenden Zentralstelle – der THR - deutlicher wahrgenommen und gestärkt werden.

Eine Stärkung hängt von der Bereitschaft ab, die begonnenen Informationsnetze und geplanten Projekte zu nutzen, d.h. Kurzzeit-Austausche Studierender und Lehrender zu fördern und Tagungen oder auch Übersetzungen wichtiger methodistischer Quellen und Dokumente in die verschiedenen europäischen Sprachen gemeinsam anzugehen. Das Ziel ist die Qualifizierung methodistischer Mitarbeiter - Hauptamtlicher und Laien in der Gemeindeleitung und Mission.

11.12.2018

Holger Eschmann ist Mentor eines muslimischen Nachwuchswissenschaftlers

Prof. Dr. Holger Eschmann wurde von der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft an der Universität Frankfurt eingeladen, an einem Mentoring-Programm für muslimische Nachwuchswissenschaftler*innen teilzunehmen. Mit diesem Programm sollen gegenseitige Vorurteile abgebaut und der wissenschaftliche Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen mit dem Ziel eines von gegenseitigem Respekt geprägten Umgangs gefördert werden.

Die Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) ist eine universitäre Plattform für Forschung und Transfer in islamisch-theologischen Fach- und Gesellschaftsfragen an der Goethe-Universität Frankfurt. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Stiftung Mercator gefördert.

27.11.2018

Schon gewusst?

Jörg Barthel übersetzt das gesamte Jesajabuch der BasisBibel

Nicht nur die Übersetzung von Jesaja 1-39 der Lutherbibel 2017 lag in der Hand von Prof. Dr. Jörg Barthel. Im Rahmen der Übersetzung des Alten Testaments für die BasisBibel ist Jörg Barthel, Professor für Altes Testament, für das gesamte Jesajabuch zuständig.

Ziel der BasisBibel ist es, den biblischen Text in einem modernen, auch für Jugendliche gut verständlichen Deutsch wiederzugeben. Dafür gelten strenge Regeln: So darf ein Satz nicht mehr als 16 Wörter und einen Nebensatz umfassen. Auch Fremdwörter sollten möglichst vermieden werden. Stärker als etwa die »Gute Nachricht Bibel« oder die »Hoffnung für alle« ist die BasisBibel dabei dem Urtext verpflichtet. Sie verzichtet deshalb weitgehend darauf, den Bibeltext selbst durch Erklärungen zu erweitern. Stattdessen finden sich Erklärungen wichtiger Begriffe am Rand oder am Ende der Ausgabe. Typisch ist auch die Einteilung des Textes in überschaubare Zeilen. Die Altes und Neues Testament umfassende Gesamtausgabe der BasisBibel soll im Herbst 2020 erscheinen.

Alle übersetzten Texte durchlaufen eine sogenannte Germanistische Redaktion, in der die Übersetzung sprachlich überprüft wird und Verbesserungsvorschläge eingebracht werden. Dabei läuft die Kommunikation zunächst über eine internetbasierte Software, in die der Text eingegeben und kommentiert wird. In gemeinsamen Redaktionssitzungen einigt man sich schließlich auf den maßgeblichen Text.

30.10.2018

Schon gewusst?

Jörg Barthel ist einer der Übersetzer der Lutherbibel 2017

Dr. Jörg Barthel, Professor für Altes Testament, war an der Revision der Lutherbibel beteiligt, die zum Reformationsjubiläum 2017 erschien. Er war dort für die Überarbeitung von Jesaja 1-39 zuständig.

Ziel war es, den Urtext möglichst genau wiederzugeben und dabei neuere Einsichten der Bibelwissenschaft zu berücksichtigen. Zugleich galt es, behutsame Anpassungen an das Gegenwartsdeutsch vorzunehmen, dabei aber die charakteristische Sprache Luthers und ihren Rhythmus zu bewahren. In nicht wenigen Fällen zeigte sich, dass die letzte zu Luthers Lebzeiten erschienene Ausgabe von 1545 eine genauere Übersetzung bot als spätere Revisionen.

Die Arbeit an der Neuausgabe erstreckte sich über mehrere Jahre: Die von den einzelnen Mitarbeiter*innen vorgeschlagenen Textänderungen wurden jeweils in einer Gruppe von Übersetzer*innen ausführlich diskutiert und dann an den Lenkungsausschuss der Evangelischen Kirche Deutschland zur Entscheidung weitergeleitet.

24.10.2018

Antrittsvorlesung von Stephan von Twardowski

»Schaffe unser Leben neu! – Zur gegenwärtigen Bedeutung der Theologie John Wesleys«

Vorlesung zum Nachhören (44:38)

So lautete das Thema der Antrittsvorlesung des neuen Professors für Systematische Theologie an der Theologischen Hochschule Reutlingen, Stephan von Twardowski. Mit dem Anknüpfen an die frühere Tradition der Antrittsvorlesungen und der Wahl des Themas hatte man offenbar einen Nerv getroffen: Die Aula der Hochschule war rappelvoll, eine erkleckliche Hörerschar war aus dem Norden Deutschlands angereist, darunter die drei Superintendent*innen - immerhin hat ja die Norddeutsche Jährliche Konferenz ihren Pastor nach Reutlingen ziehen lassen. Auch der Doktorvater, Prof. Dr. Michael Welker, und zahlreiche weitere Personen aus der wissenschaftlichen und ökumenischen Nachbarschaft waren unter den Gästen.

In der Einleitung seines Vortrages spielte von Twardowski auf die Herausforderungen durch Interreligiosität und Migration an und hob hervor, dass die Frage nach Jesus Christus nie isoliert, nie ohne Kontext zu stellen ist. Weil nun die Wahrheit Jesu Christi sich im Glauben und in der Gemeinschaft bezeuge, gewinne die Frage nach der Kirche besondere Bedeutung. Stephan von Twardowski nutzte an dieser Stelle die Gelegenheit, ein kraftvolles Wort zugunsten der theologischen Reflexion einzulegen, damit das Gespräch in der Kirche sich nicht auf Organisationsfragen unter Effizienzgesichtspunkten verenge.

Was Kirche im methodistischen Verständnis sein will, ist seit Wesleys Zeiten einerseits erst aus vielen Quellen zu erheben. Bei Wesley selbst aus Lehrpredigten, Tagebüchern, Bibelkommentierungen, Gesangbuchliedern, ja Konferenzprotokollen usw. Außerdem hilft das sogenannte Quadrilateral, das Inbeziehungsetzen der vier Pole Bibel, Tradition, Erfahrung und Vernunft. Und in der Kirchenordnung (VLO) heißt es zum theologischen Auftrag der Kirche zusammenfassend, es gehe darum, "der Welt um uns herum Aufmerksamkeit zu schenken".

Andererseits lässt sich dann doch Grundlegendes zu einer methodistischen Lehre von der Kirche sagen: Dem Glauben ist die Gemeinschaftlichkeit wesentlich. Kirche ist immer Teil der einen Kirche und daher von Anfang an ökumenisch verfasst. Der dreieinige Gott ist Ursprung, Grund und Vollendung der Kirche. Die Heiligung - grundlegend für die Lehre von der Kirche und stets als Prozess, nie als Zustand zu verstehen - ist ihrerseits eine auf das Gemeinschaftliche ausgerichtete Bewegung.

Auf den Punkt gebracht finde sich dies in einem Lied Charles Wesleys, das Stephan von Twardowski zum Schluss zitierte (Liebe, komm herab zur Erde, 3. Strophe):
Komm, o Gott, uns zur Erlösung, / schaffe unser Leben neu! / Komm und mache uns zur Wohnung / deines Geists in deiner Treu! / Herr, wir wollen für dich leben, / dienen dir bei Tag und Nacht, / loben dich auf allen Wegen. / Preis sei deiner Liebesmacht!

Die Antrittsvorlesung fand am 23.10. in der Aula der Theologischen Hochschule Reutlingen statt. Anne von Twardowski begeisterte zu Beginn und am Schluss mit fulminantem Klavierspiel.

Stephan von Twardowski ist seit dem Somersemester 2018 an der THR tätig.

Seine Dissertaton trägt den Titel »Der Friede Christi und die eine Kirche. Ekklesiologische Grundlegung der ökumenischen Ethik Bonhoeffers«.

 

Christof Voigt

08.10.2018

Eindrücke vom Eröffnungsgottesdienst des Studienjahres 2018/19

In seiner Predigt nahm Superintendent Stefan Schröckenfuchs von der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) Österreich anhand von Matthäus 7, 1-8 + 14-15 das Thema „Kirche in der Krise“ auf und gab den Anwesenden Anregungen auf den Weg, was die Kirche den Menschen gerade in diesen Zeiten zu sagen hat.

Prof. Dr. Roland Gebauer, Rektor der Hochschule, stellte Anke Hakenjos, die neue Lehrbeauftragten für Psychologie, vor und übergab dann an die Vertrauensstudierenden Tobias de Vries und Anne Maier für die Vorstellung der Erstsemester.

Pastorin Tabea Münz begrüßte die neuen Studierenden von Seiten der Gemeinde Reutlingen-Erlöserkirche der EmK.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von der "Professoren-Combo" begleitet.

04.10.2018

Literarische Neuigkeiten von Benjamin G.

39 Gedichte von Benjamin G., Bachelorabsolvent der THR, sind nun im Buchhandel erschienen.

Das ideale Geschenk für den Herbst: Texte aus dem Leben. Erlebtes und Ersehntes. Freude und Trauer, Sehnsucht und Enttäuschung. Was das Leben halt ausmacht … zum Nachdenken oder einfach zum Genießen. 

Hier bestellen.

Leseprobe

Mit der Bahn in alle Ecken des Landes fahren.
Geheimgänge erforschen und verborgene Orte entdecken.
In alle Welt hinausschreien wie glücklich ich bin,
in meinem Zimmer mich verbarrikadieren und
still ein Buch lesen.
Ein Fotoalbum von Hand zusammenstellen,
dazu an Wein und guter Musik mich erfreuen,
in alten Erinnerungen schwelgen
und mir die Zukunft in allen Farben ausmalen.
In ferne Länder Reisen,
fremde Städte unsicher machen.
Um die halbe Welt reisen und mich dann wieder
Zuhause heimisch fühlen.

25.09.2018

Wie soll die EmK in Deutschland in der Zukunft aussehen?

Prof. Christof Voigt vertritt die THR in der Planung

Im Frühjahr 2017 setzte die Zentralkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland in Hamburg eine Arbeitsgruppe ein, die Modelle für eine zukünftige Struktur der EmK in Deutschland entwickeln soll.

Ziel der Arbeit ist die Förderung der Gemeinden vor Ort und die Erkennbarkeit der EmK. Die Gruppe ist mit dem Bischof, drei Superintendenten, Konferenzlaienführern, Vertretern von Werken, Pastorinnen und Jugendvertretungen stark besetzt. Christof Voigt vertritt in der Arbeitsgruppe die Theologische Hochschule Reutlingen.

Erste Arbeitssitzungen haben stattgefunden und derzeit laufen mehrere Daten-Erhebungen zu verschiedenen Zweigen der kirchlichen Arbeit.

Noch im laufenden Jahr sind weitere Sitzungen geplant, die Arbeit wird im Jahr 2019 fortgesetzt und nach Möglichkeit abgeschlossen.

18.09.2018

Pionierinnen im Methodismus – die gab es!

Das neue Buch „Women Pioneers in Continental European Methodism, 1869-1939” von Ulrike Schuler und Paul Chilcote

Oft ist über den Methodismus zu lesen: Frauen spielten bei der Ausbreitung evangelistischer und sozial-diakonischer Arbeit in europäischen Ländern eine herausragende Rolle. Jedoch erfährt man wenig darüber, was diese Pionierinnen konkret getan haben und wer diese Frauen überhaupt waren. Ein erster Versuch, diese Fragen zu beantworten, bietet das Buch, das Dr. Ulrike Schuler, Professorin für Kirchengeschichte, Methodismus und Ökumene an der THR, und Dr. Paul W. Chilcote, Professor für Theologie am Ashland University Theological Seminary in Floria, USA, gerade herausgegeben haben. Es legt erste Namen und Forschungsergebnisse in Bezug auf Belgien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Makedonien, Norwegen, Tschechoslowakei, Schweiz, Österreich und Polen vor.

Unter den Beiträgen weiterer Autorinnen und Autoren ist auch ein Kapitel von Mareike Bloedt, Pastorin der Evangelisch-methodistischen Kirche, die ihr Studium an der Theologischen Hochschule Reutlingen mit einer Masterarbeit über die die drei deutschen methodistischen Diakoniewerke abgeschlossen hat.

Derzeit erscheint das Buch nur auf Englisch.
Es ist zu hoffen, dass in naher Zukunft die Beiträge ins Deutsche übersetzt werden.

Hier online bestellen.

Ulrike Schuler und Paul Chilcote mit ihrem neuen Buch