09.04.2019

nimm dir, was du brauchst

Eine "Versorgungs"-Aktion von Studierenden

Seit Beginn des Sommersemesters kleben dutzende von Notizzetteln an der Tafel von Raum D und es ist zu lesen "nimm dir, was du brauchst!".

Studierende, Dozierende und natürlich auch Besucher*innen können immer wieder andere oder sich selbst mit einem Spruch "versorgen". Die Zettel erinnern nicht nur daran, dass die Welt voller magischer Momente ist, sondern dass auch Brückenbauer, Kirschen auf dem Sahnehäubchen, i-Tüpfelchen, Tageslichtprojektorprofis und andere THR-Verbesser*innen an der Hochschule herumlaufen.

Greift zu!

Und schon mal vorab ein Ohrwurm zum Mitnehmen: life is life ... (und alle:) nanaa na nanaaa ... 

Datum

03.04.2019

Vier Jahre Deutschkurs für Geflüchtete und internationale Studierende

Im April ist Jubiläum! Seit vier Jahren bietet eine Gruppe von Engagierten unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Barthel in der Mensa der Theologischen Hochschule einmal pro Woche einen zweistündigen Deutschkurs für Ausländer*innen an.

Auf verschiedenen Niveaustufen lösen sie Übungen zum Erlernen der deutschen Grammatik und eines alltagstauglichen Wortschatzes. Der Kurs richtet sich in erster Linie an Geflüchtete (vor allem aus Eritrea), von denen einige auch in den Wohnheimen der THR leben.

Mittlerweile haben eine Reihe von ihnen Sprachdiplome erworben, Ausbildungen oder Studiengänge begonnen oder einen Job gefunden. In letzter Zeit stoßen vermehrt auch internationale Studierende der THR oder deren Angehörige hinzu. So trifft sich Woche für Woche eine bunt gemischte Gruppe von Menschen verschiedener Herkunft, Sprache und Kultur. Im Anschluss an den Kurs wird regelmäßig Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen, Schreiben von Bewerbungen und der Bewältigung anderer anderen Fragen des Alltags angeboten.

01.04.2019

Heute Premiere

Hebräischtexte als Oratorium

Professor für Biblische Sprachen lässt sich etwas Besonderes einfallen

Um seine Studierenden zu begeistern, hat der begnadete Organist und Pianist Christof Voigt die Hebräischtexte der gesamten ersten Vorlesung des neuen Semesters als Oratorium vertont. Der Professor für Biblische Sprachen und Philosophie wird die Handlung der alttestamentlichen Texte als erzählend-dramatische Komposition selbst darbieten.

Damit werden die Studierenden Zeug*innen einer Premiere. Sie dürfen sich von dem Klang und Ausdruck der Aufführung mitreißen lassen.

Als absoluten Höhenpunkt des Nachmittags wird Prof. Voigt dann in seiner anschließenden Philosophie-Vorlesung, die im Sommersemester mit „Wunder des Verstehens“ überschrieben ist, nicht nur auf die Übersetzung der Texte eingehen, sondern sie als Produkte der Kultur betrachten und sämtliche Unterstellungen von Sinn zum Gegenstand des Verstehenwollens machen. Ein Erlebnis „außer-ordentlichen“ Phänomenalismus´ ist sicher.

Prof. Christof Voigt

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