Theologische Hochschule Reutlingen
Staatlich anerkannte Fachhochschule der Evangelisch-methodistischen Kirche
Friedrich-Ebert-Straße 31
D-72762 Reutlingen
Telefon 07121 9259-0
Eine moderne Hochschule mit 150-jähriger Tradition
Die Theologische Hochschule Reutlingen hat sich aus unterschiedlichen Traditionen des deutschsprachigen Methodismus entwickelt.
Hier die wichtigsten Stationen dieser Entwicklung im Überblick:
Bischöfliche Methodistenkirche (BMK)
1858 | Predigerschule in Bremen |
1869 | Umzug nach Frankfurt am Main |
1914 | Neubau in Frankfurt/Main-Ginnheim |
Wesleyanische Methodisten
1864 | Missionshaus in Waiblingen |
1875 | Umzug nach Bad Cannstatt |
1897 | Umzug nach Frankfurt |
Evangelische Gemeinschaft (EG)
1877 | Predigerseminar in Reutlingen |
1905 | Neubau an der Hagstraße |
Evangelisch-methodistische Kirche (EmK)
1968 | Gemeinsames Seminar in Frankfurt-Ginnheim nach der |
1971 | Umzug nach Reutlingen in die erneuerten/neuen Gebäude |
1991 | Vereinigung mit dem Theologischen Seminar Bad Klosterlausnitz |
1996 | Einweihung von "Haus Sommer" (Friedrich-Ebert-Str. 33-35) |
2002 | Jubiläum: 125 Jahre Theologische Ausbildung in Reutlingen |
2005 | Staatliche Anerkennung als Fachhochschule |
2008 | Umbenennung in Theologische Hochschule Reutlingen - Staatlich anerkannte Fachhochschule der Evangelisch-methodistischen Kirche |
Im Lehrgebäude des Theologischen Seminars befindet sich auch das ZENTRALARCHIV der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland.
Die Studiengemeinschaft für Geschichte der Evangelisch-methodistischen Kirche veröffentlicht die Halbjahres-Zeitschrift "EmK Geschichte" sowie die Reihe "Monografien".
Die Geschichte der theologischen Ausbildung im deutschsprachigen Methodismus
Die theologische Ausbildung im deutschen Methodismus hat früh begonnen. Die methodistische Bewegung war um die Mitte des 19. Jahrhunderts nach Deutschland gekommen. Sie bestand aus drei Zweigen: der Bischöflich-methodistischen Kirche, den Wesleyanischen Methodisten und der Evangelischen Gemeinschaft.
Bereits 1858 sammelte Ludwig Sigismund Jacoby die ersten jungen Männer, die sich zum Predigtdienst berufen wussten, zu einer entsprechenden Ausbildung. Das geschah in Bremen, wo die Bischöflich-methodistische Kirche (BMK) ihre evangelistische Arbeit aufgenommen hatte.
Die Wesleyanischen Methodisten gründeten 1864 in Waiblingen ihr „Missionshaus“ (von 1875 bis zur Vereinigung mit der BMK 1897 befand es sich in Bad Cannstatt).
Schließlich begann die Evangelische Gemeinschaft (EG) 1877 in Reutlingen eine seminaristische Schulung ihrer „Prediger“...





